„War for (new) Talents?“ Warum sich der Blick stärker nach innen richten muss
February 10, 2020

„War for (new) Talents?“ Warum sich der Blick stärker nach innen richten muss

Neues Jahr, neues Glück. Den Jahreswechsel sehen viele Menschen als Anlass, ihr Leben neu zu strukturieren und dazu zählt häufig auch ein neuer Job. Obwohl ein Jobwechsel jederzeit möglich ist, sind Menschen gerade in den ersten Monaten des Jahres besonders empfänglich für Stellenausschreibungen und neue Herausforderungen. Aus diesem Grund steht auch bei Unternehmen Recruiting zu Beginn des Jahres an oberster Stelle. Denn gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und demografischen Wandels müssen Firmen sich am sogenannten „War for Talents“, also dem Kampf um qualifizierte Mitarbeiter, beteiligen.

Und wie der Begriff schon erahnen lässt, schläft die Konkurrenz nicht. Jobangebote werden über diverse Plattformen geschaltet, Headhunter werfen ihre Leinen aus und die HR-Abteilungen versuchen alles in ihrer Macht stehende, um Talente von ihrem Unternehmen zu überzeugen – die persönliche Ansprache der Jobsuchenden auf Messen und Events eingeschlossen. Die bloße Beteiligung am „Kampf“ reicht aber nicht aus, schließlich wollen Unternehmen mit ihren Bemühungen tatsächlich Talente gewinnen. Sie müssen deshalb eine gute Strategie haben und wissen, wann, wo und wie sie potenzielle Mitarbeiter am besten erreichen.

Digitalisierung verändert auch das Personalwesen

Da sich auch der Recruiting-Markt stetig verändert, lohnt es sich, die eigene Strategie in bestimmten Abständen zu überprüfen und zu korrigieren. Durch die Digitalisierung werden die Aufgaben in Jobs immer kreativer, sich wiederholende Aufgaben werden zunehmend automatisiert. Dadurch wird der Berufsalltag zwar spannender, doch es wächst auch der Druck auf Unternehmen, die richtigen Mitarbeiter zu finden, denn der individuelle Einfluss des Einzelnen auf den Unternehmenserfolg steigt.

Mehr zu diesem Thema: Wie sich zum Beispiel die Fertigungsindustrie und ihr Vertrieb im Zuge des digitalen Wandels verändern, lesen Sie hier.   

Auch LinkedIn hat sich diesbezüglich Gedanken gemacht, schließlich ist das Karriere-Netzwerk ein hilfreiches Tool auf dem Weg zum Traumjob. In einer neuen Studie identifizierte die Plattform vier globale Recruiting-Trends, die 2020 prägen werden:

  1.       Employee Experience
  2.       People Analytics
  3.       Internal Recruiting
  4.       Multi-Generational Workforce

Employee Experience: Empathie fördert Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Die Namen der Trends allein verraten schon, dass der Mensch noch stärker ins Zentrum rückt. Denn die Erfahrung des Einzelnen ist entscheidend für seine Entscheidung für eine Stelle und seine langfristige Zufriedenheit am Arbeitsplatz. LinkedIn fasst die vier Trends unter dem Begriff „Empathie“ zusammen. Denn nur, wer sich in die Lage seiner Interessenten und Mitarbeiter versetzen kann und sie tatsächlich versteht, kann neue Talente für sich gewinnen und Mitarbeiter halten.

Während Customer Experience inzwischen jedem Marketer und Vertriebler ein Begriff ist und viele bemüht sind, sie zu verbessern, ist die Employee Experience noch nicht ganz so verbreitet. Prinzipiell wird der gleiche Ansatz verfolgt, nur geht es statt der Erfahrung des Kunden, um die des Mitarbeiters. Das Arbeitsverhältnis sollte ein Geben und Nehmen sein. Heutzutage arbeitet also nicht nur der Angestellte für das Unternehmen, sondern auch andersherum. Unternehmen müssen eine motivierende und inspirierende Kultur etablieren, in der sich Mitarbeiter wohlfühlen und Zusammenarbeit gefördert wird. Wie das zum Beispiel bei Showpad aussieht, erfahren Sie hier.

People Analytics: Daten liefern wertvolle Insights

Wie schon für die Customer Experience sind auch für die Mitarbeitererfahrung Daten ein wichtiges Hilfsmittel. People Analytics bekommt deshalb immer mehr Aufmerksamkeit von HR-Abteilungen. Dazu zählt zum einen, dass Unternehmen das Potenzial bestimmter Recruiting-Kanäle (z. B. Social Media, Recruiting-Plattformen, Messen) evaluieren und analysieren können. Zum anderen kann die Performance und Entwicklung der Mitarbeiter gemessen und verfolgt werden. Das wiederum erleichtert die Personalplanung. Richtig angewendet, kann People Analytics Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn sie die gewonnen Erkenntnisse richtig für sich nutzen. 

Internal Recruiting: Talente gibt es nicht nur draußen

Anstatt nur über den Tellerrand zu schauen, sollten Unternehmen gezielter nutzen, was schon auf ihrem eigenen “Teller” liegt. Sie müssen das Entwicklungspotenzial ihrer Mitarbeiter erkennen, ihnen Optionen zur Weiterbildung geben und gemeinsam mit ihnen ihren individuellen Karriereweg besprechen. Interne Stellenbesetzungen oder Beförderungen erhöhen die Mitarbeiterbindung und damit die Erfolgschancen des Unternehmens. Bestehende Mitarbeiter sind bereits gut ins Unternehmen eingebunden und verstehen Prozesse schneller. Somit sind Aufwand und Kosten geringer, als bei neuen Mitarbeitern bei null zu starten.

Multi-Generational Workforce: Diversität bringt Erfolg

Auch 2020 ist Diversität ein Thema bei Unternehmen. Denn in einem vielfältigen Team steckt großes Potenzial. Während über Diversität häufig in Bezug auf Geschlecht und Herkunft gesprochen wird, stellt LinkedIn das Alter in den Vordergrund. Verschiedene Generationen vereint in einem Team sorgen für ein großes Set an Fähigkeiten, von denen alle profitieren. Doch auch das Thema Inklusion darf nicht vergessen werden. Bei vielen Unternehmen stehen Millennials und die Gen Z im Fokus der Recruiter, doch auch hier sollte der Horizont erweitert werden.

Neuer Mitarbeiter – und jetzt?

Die Suche nach neuen Mitarbeitern ist kein leichter Prozess, deshalb profitieren Unternehmen, auf ihr eigenes Personal zu schauen und unentdeckte Talente aufzuspüren und zu fördern. Da das nicht immer möglich ist und neue Mitarbeiter definitiv eine Bereicherung für ein Unternehmen sein können, sollte alles dafür getan werden, dass das Recruiting so effizient und persönlich abläuft, wie möglich. Doch das ist erst die halbe Miete. Denn neue Mitarbeiter müssen auch schnell eingearbeitet werden. Effektives Onboarding ist hier das Stichwort. Wie das aussieht erfahren Sie im nächsten Blogpost.

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Die wichtige Rolle des Vertriebs­leiters

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Die neue Studie von Showpad basiert auf einer Umfrage unter Vertriebsleitern in Deutschland und erforscht die größten Herausforderungen, mit denen sie sich konfrontiert sehen.

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